
Ich behaupte, nein, ich bin davon überzeugt, dass kein Mensch sich vorstellen kann, nicht in dem zu ihm passenden oder besser ihm zugehörigen Körper zu leben, wenn er schon immer in seinem zu ihm gehörig erlebten Körper gelebt hat und es nicht anders kennt. Denn es ist nicht möglich, sich etwas Körperliches vorzustellen, was man selbst nicht sinnlich, also körperlich erlebt hat. Das wäre in etwa so, als würde ein taubstummer Mensch sich vorstellen, wie es sich anhört, wenn ein Orchester eine Sinfonie von Mozart spielt. Und umgekehrt kann sich keiner, der eben nicht in seinem passenden Körper lebt, vorstellen, wie es ist, in einem passenden Körper zu leben. Allenfalls annähernd im Moment einer körperlichen Veränderung, die sich dem an sich passenden Körper annähert, also passender wird. Was immer bleiben wird, ist die körperliche Erinnerung an diesen nicht zu einem gehörigen Körper, seit man denken kann.
I maintain, no, I am convinced that no human being can imagine not living in the body that suits him or her, or rather belongs to him or her, if he or she has always lived in the body that belongs to him or her and does not know any other way. This is because it is not possible to imagine something physical that you have not experienced sensually, i.e. physically. It would be like a deaf-mute person imagining what it sounds like when an orchestra plays a Mozart symphony. And conversely, no one who doesn't live in a suitable body can imagine what it is like to live in a suitable body. At best, only approximately at the moment of a physical change that comes closer to a body that fits, that becomes more fitting. What will always remain is the physical memory of this body that does not belong to you, for as long as you can remember.